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14.04.2019 - Fischer Brot Inlineskating Halbmarathon in Linz

Am 14. April fand der Fischer Brot Inlineskating Halbmarathon in Linz im Rahmen des Donau-Marathons und weiteren Veranstaltungen statt. Bei einstelligen Plusgraden und geschlossener Wolkendecke mussten 20 Kilometer absolviert werden. Die Strecke startete - wie schon in den Vorjahren - auf der Autobahnbrücke über der Donau. Nach einer Schleife ging es in die Innenstadt, wo gefühlt nahezu jede Straße Teil der Strecke war.

Für mich ging es bei diesem Rennen schlicht um die Teilnahme. Außerdem wollte ich ein paar Dinge unter Wettkampfbedingungen ausprobieren. Das Rennergebnis war ziemlich egal, denn weder mache ich dieses Jahr beim Austrian Inline Cup mit, noch hätte ich Oberösterreichischer Meister werden können. Ok, ein Plätzchen auf dem Podestchen wäre schön gewesen - aber eher utopisch.

Kurz nach 8:00 Uhr gab es den Startschuss und das Feld der Herren machte sich auf den Weg. Die Favouriten hielten sich auf den ersten Kilometern zurück. Es gab lediglich ein paar übermütige Ausreißer, die im Laufe des Rennens jedoch wieder eingeholt wurden.
Für mich lief es zunächst ganz gut, bis jedoch nach 10 min ein Anstieg kam, bei dem meine Oberschenkel zu machten und ich mich arg quälen musste.
Kurz darauf verkrampften meine Waden. Mir war es kaum noch möglich, meine Skates anzusteuern, vor allem bei hohen Geschwindigkeiten hatte ich Probleme. Da ich jedoch nichts zu verlieren hatte, setzte ich mich trotzdem immer wieder an die Spitze der Gruppe und hielt das Tempo hoch.
Ab Kilometer 18 wurde die Umgangsweise in der Gruppe rauer und jemand brachte mich fast zu Fall.
Bei Kilometer 19 zogen die ersten dann die Geschwindigkeit an. Bei mir war jedoch der Akku schon leer: Ich konnte nicht mehr mitgehen, verlor den Anschluss und musste die letzten Kilometer allein ins Ziel rollen.

Nach 38:56 min bin ich auf Platz 16 ins Ziel gekommen.

Video: 14.04.2019 - Fischer Brot Inlineskating Halbmarathon Linz 2019

https://youtu.be/cfC6rd_L34k


07.04.2019 - 39. Generali Berliner Halbmarathon

Am 7. April fand der 39. Generali Berliner Halbmarathon statt. Bei tollem Sonnenschein, jedoch kühlen Temperaturen galt es, 21,095 km zu absolvieren. Die Strecke war in diesem Jahr etwas anders, denn der Start- und Zielbereich waren - ähnlich wie beim Berlin Marathon - nun ebenfalls auf der Straße des 17. Juni zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor. Des Weiteren gab es bei Kilometer 6 sowie bei Kilometer 18 eine Streckenänderung.

Für mich war es das erste Rennen der Saison 2019. Ich wollte sehen, wo ich aktuell stehe bzw. was ich auf jeden Fall in den nächsten Wochen noch trainieren muss.
Das Ergebnis geht zwar in die Wertung des German Inline Cup ein, aber die Konkurrenz ist so stark, dass ich mir keine zu großen Hoffnungen machte. Hinzu kam, dass ich eine Woche zuvor mit einem heftigen Infekt ans Bett gefesselt war.

Schon beim Aufwärmen viel mir auf, dass ich große Schwierigkeiten hatte, hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Mir fehlte es einfach an Kraft bzw. Leistung.
Beim Rennen taktierten die Profis auf den ersten beiden Kilometern. Erst danach ging es zur Sache und die Geschwindigkeit wurde stark angezogen. Für mich war das Stress pur: Wie bereits beim Aufwärmen hatte ich Schwierigkeiten, hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. So verlor ich mehrmals den Anschluss an meine Gruppe bis ich bei Kilometer 6 dann komplett allein war. Mir blieb nichts anderes übrig als allein weiterzuskaten.
Insgesamt bin ich sechs Kilometer ohne Windschatten gefahren. Erst bei Kilometer 12 wurde ich von einer Gruppe eingeholt, bei der ich mich einreihte. Kurze Zeit später wurden wir von der Spitze des B-Blocks eingeholt. Puh, das war ein Durcheinander. Ab und zu setzte ich mich aber auch mal an die Spitze und zog das Tempo an.
Als es dann jedoch ab Kilometer 20 um den Zielsprint ging, fehlte mir wieder die Kraft für die hohen Geschwindigkeiten.

Nach 39:51 min bin ich auf Platz 74 ins Ziel gekommen.

Video: 07.04.2019 - 39. Generali Berliner Halbmarathon Inlineskating A B 2019

https://youtu.be/AgZOJ-etg6Y


28.03.2019 - Alex' Speedskate Equipment 2019

Es ist wieder so weit: Pünktlich zu Saisonbeginn gibt es von mir ein Video über mein Speedskating Equipment 2019. Darüber hinaus findet ihr auf der Seite Equipment zahlreiche Fotos sowie die Gewichte.
Viel Spaß beim Anschauen!

Video: 28.03.2019 - Alex' Speedskate Equipment 2019 [ENGLISH SUBTITLES]

https://youtu.be/pMP95Lnc-lA


19.03.2019 - Experts-Inline-Camp auf Zypern

Vom 2. bis 9. März war ich wieder auf Zypern und nahm am 61. Experts-Inline-Camp teil.
Der erste Tag fing leider verregnet an, sodass wir das Camp mit einem Workout in Turnschuhen beginnen mussten. Doch bereits am Nachmittag zeigte sich die Sonne und wir konnten das erste Training auf Skates absolvieren. Von jedem Teilnehmer wurde während des Skatens eine Videoaufnahme von vorn und von der Seite gemacht. Zurück im Hotel gab es eine Skate-Technik-Analyse, anhand der Schwerpunkte für die Woche festgelegt wurden. So wusste jeder, woran gearbeitet werden muss. Bei mir war es so, dass ich meine Schultern zu sehr bewegte, vor allem zur rechten Seite, was wiederum Auswirkungen auf den rechten Abdruck hatte.

Der Speed der Gruppe 1 war in diesem Jahr nicht ganz so hoch wie in der Vergangenheit, weil unsere Gruppe sehr gemischt war. Ich sah das für mich als Vorteil, da ich mich so viel mehr auf meine Skate-Technik konzentrieren konnte - sowohl auf den Standardschritt als auch auf den Double Push.

Nachdem wir drei Tage aktiv waren, folgte ein Ruhetag: Ich nutzte die Gelegenheit, auszuschlafen, war beim Langschläferfrühstück, setzte mich danach in die Sonne und wartete, bis sie unterging. Es war einfach herrlich, endlich Urlaub.

Am fünften Tag folgte die Fahrt hinter dem "Spiegelbus", einem Auto, an dessen Heck eine Art Spiegel montiert ist, sodass man sich selbst sehen und korrigieren kann, wenn man hinter dem Auto fährt. Das ganze wurde zusätzlich auf Video aufgenommen. Bei meiner Fahrt war ich etwas überfordert, weil ich die Arme fleißig benutzen sollte, obwohl ich das eher selten mache. Ich fand es trotzdem hilfreich und schaue mir das Video immer mal wieder an.

Am sechsten Tag gab es eine Tour zum Sonnenaufgang, der auf Zypern eine Stunde früher stattfand als zur gleichen Zeit in Deutschland. Mir war das zu früh, vor allem reicht es mir, wenn ich sonntags für Wettkämpfe schon so früh aufstehen muss. Da mach ich das doch nicht auch noch in meinem Urlaub. Also hab ich wieder ausgeschlafen, war beim Langschläferfrühstück, hab die Sonne genossen und stand pünktlich um 14:00 Uhr für die letzte Tour mit gemäßigtem Tempo auf der Sonnenterrasse.

Am Abreisetag konnte ich nochmals ganz viel Sonne tanken, bevor es zurück nach Deutschland ging. Der erste Teil des Fluges verlief unspektakulär. Doch als wir die Alpen überquerten, gab es einen heftigen seitlichen Schlag, als ob beim Autoscouter jemand in die Seite fährt. Von da an wurden wir permanent durchgeschüttelt. Zunächst machte der Pilot eine Durchsage, dass man bitte die Anschnallzeichen beachten soll, weil es aufgrund eines Sturms arge Turbolenzen gab. Danach folgte eine Durchsage der Stewardess: Man möge sich bitte nochmals die Sicherheitsanweisungen durchlesen. Sowas hatte ich bis dato noch nie erlebt und ich bekam ein Gefühl davor, wie es kurz vor einem Flugzeugabsturz sein muss. Soweit kam es dann zum Glück nicht. Auch wenn etwas Bammel vor der Landung hatte, war sie dann jedoch Butter-weich. Man merkte kaum, dass die Räder aufsetzten und das Flugzeug hob auch nicht noch mal ab.

Alles in allem war es eine tolle Woche, die mir wirklich sehr gefallen hat.

Alex beim Techniktraining
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Alex beim Techniktraining

Aufbruch: Der Orangen-Mann klatscht nochmal alle bei der Verabschiedung ab
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Aufbruch: Der Orangen-Mann klatscht nochmal alle bei der Verabschiedung ab

Alex - mit Kaffee im Bauch geht es den steilsten und längsten Anstieg hinauf
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Alex - mit Kaffee im Bauch geht es den steilsten und längsten Anstieg hinauf

Am dritten Tag mittags beim Picknick in einem Dorf
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Am dritten Tag mittags beim Picknick in einem Dorf

Am Ruhetag bekommen auch meine Füße mal etwas Sonne ab
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Am Ruhetag bekommen auch meine Füße mal etwas Sonne ab

Gruppenfoto auf der Sonnenterrasse (Wer mich findet, dem geb ich einen Kaffee aus; Insider ausgeschlossen)
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Gruppenfoto auf der Sonnenterrasse (Wer mich findet, dem geb ich einen Kaffee aus; Insider ausgeschlossen)

Der Spiegelbus aus der Drohnenperspektive
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Der Spiegelbus aus der Drohnenperspektive

Alex - immer gut drauf
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Alex - immer gut drauf

Hier gibt es weitere Fotos


11.03.2019 - Ohne Worte

Ohne Worte
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Ohne Worte


22.02.2019 - Elf mal Berlin Marathon

Mir ist vor kurzem aufgefallen, dass ich bereits elf mal beim Berlin Marathon teilgenommen habe: Das erste mal ging ich 1997 in Berlin an den Start. Das war gleichzeitig mein allererster Marathon, und, soweit ich weiß, war es auch der erste Berlin Marathon, bei dem Inlineskater teilnehmen konnten.

Bis zum Jahr 2000 war ich dann jedes Mal dabei und konnte meine Zeit immer wieder verbessern. Doch dann wurde die Schule intensiver, die Interessen verschoben sich und ich hörte auf zu skaten.

2009 nahm ich an einer Blade Night hier in München teil und hatte wieder Spaß am Skaten. Daraufhin schaute ich mich nach einer Trainingsmöglichkeit um, wurde fündig, kaufte mir neue Schienen sowie Rollen und fing wieder an, regelmäßig auf Skates zu trainieren.

2010 hatte ich mich dann wieder für den Berlin Marathon angemeldet, jedoch nicht teilgenommen.

2011 hatte ich mir Anfang Juni beim Rennen in Regensburg die Schulter ausgekugelt. Weil ich mich deshalb im Juli operieren ließ und im Anschluss vier Monate keinen Sport machen durfte, gab es in dem Jahr auch kein Skate-Rennen mehr.

Die Zwangspause demotivierte mich jedoch nicht etwa, nein, ganz im Gegenteil. Ich dachte mir: Jetzt erst recht! Ich ließ mir von Daniel Junker meine ersten Custom-Skates bauen und kaufte mir meine erste HiLo-Schine, denn mittlerweile waren 110 mm große Rollen Standard. So sah ich das Jahr 2012 als Lehrjahr an, fuhr das erste Mal den kompletten Bayern Inline Cup und war auch beim Berlin Marathon seit langer Zeit wieder dabei.

Seit 2013 feile ich nun an meiner Skate-Technik, meiner Ausdauer, meiner Kraft und auch an meiner Renntaktik. Mittlerweile sind es tatsächlich schon elf Teilnahmen am Berlin Marathon - vielleicht hole ich mir mal bei Gelegenheit eine Jubilee-Startnummer...

Hier die Jahreszahlen und Zielzeiten:
1) 1997 - 1:52:13 h
2) 1998 - 1:31:33,4 h
3) 1999 - 1:21:45,6 h
4) 2000 - 1:20:02,8 h
5) 2012 - 1:20:42 h
6) 2013 - 1:14:52 h
7) 2014 - 1:14:16 h
8) 2015 - 1:19:52 h
9) 2016 - 1:13:19 h
10) 2017 - 1:22:53 h
11) 2018 - 1:13:33 h


15.02.2019 - Unser Müll im Idyll

Vor einiger Zeit hatte ich davon gehört, dass Plastikmüll aus Deutschland nicht länger von China angenommen wird. Ich war überrascht, dass das bis dato der Fall war und anscheinend niemand darüber berichtet hatte oder ich es nicht mitbekommen hatte. Noch viel schlimmer fand ich jedoch, als ich vor kurzem davon las, dass Plastikmüll aus Deutschland nun in Malaysia landet und dort die Umwelt gravierend schädigt. Ich will mit diesen Zeilen nicht mit dem Finger auf irgendjemanden in Malaysia zeigen, denn in meinen Augen sind wir Deutsche für unseren Müll verantwortlich und wir können es uns nicht so einfach machen, Malaysia oder einem anderen Land Geld dafür zu bezahlen, dass sie uns den Müll abnehmen. Ich möchte auch nicht, dass jemand versucht, die Situation in Malaysia zu verbessern. Wir produzieren/erzeugen den Müll und wir müssen ihn meiner Meinung nach auch recyceln und verwerten. Darum:
Liebe aktuelle Bundesregierung,
liebe zukünftige Bundesregierungen,
ich möchte und sehe es als deine Pflicht, dafür zu sorgen, dass der Müll, der in Deutschland entsteht auch in Deutschland verwertet wird, und zwar ausschließlich in Deutschland, nirgendwo anders!
Viele Grüße
dein Alex
PS: Hier der Link zum Artikel über das vermüllte Idyll:
https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wirtschaft/deutscher-plastikmuell-verschmutzt-malaysia-e590969/


28.01.2019 - Musik: Drake-Mode

Ich hab vor kurzem den Interpreten DRAKE für mich entdeckt. Seine Musik gefällt mir schon länger, seit kurzem höre ich jedoch seine Musik sehr intensiv.
Auf YouTube hab ich mir eine Playlist mit Videos/Songs von ihm zusammengestellt, die bei mir momentan recht häufig läuft.
Viel Spaß beim Anschauen/-hören!

Playlist: Drake

https://www.youtube.com/watch?v=DRS_PpOrUZ4&list=PLClEK3oKRZs_4RNfQJ4-I04Ryy-Ok5JEZ


12. & 13.01.2019 - ESL-Wettkampf

Am 12. und 13. Januar fand in München im Eisstadion im Ostpark die MEV-Vereinsmeisterschaft statt.
Insgesamt drei Strecken mussten gelaufen werden: Die beiden kürzeren - bei mir 500 m und 1000 m - am Samstag und die längste - 1500 m bei mir - am Sonntag.

Meine Erwartungen waren nicht all zu groß, denn nicht nur dass die Eissaison diesen Winter in München verspätet begann, ich war auch nicht in Inzell im Trainingslager und ein Schnupfen bremste mich zusätzlich. Damit war vorher schon klar, dass ich meine persönlichen Bestzeiten nicht unterbieten werde. Aber dabei sein ist ja bekanntlich alles.

So lief der Wettkampf für mich eher unspektakulär: Bei den 500 m hatte ich auf der Wechselgeraden einen kleinen Strauchler. Auf den 1000 m merkte ich nach einiger Zeit, wie das Laktat in meine Beine schoss. Für mich war damit klar, dass ich bei den 1500 m gerade am Anfang nicht zu viel Gas geben darf, um hinten raus nicht zu sehr einzubrechen. Deshalb bin ich am Sonntag lediglich die erste und die letzte Gerade mit beiden Armen gelaufen, alles andere lediglich mit einem Arm. Das hat dann auch ganz gut funktioniert.

Die 500 min bin ich in 0:50.94 min gelaufen.
Für die 1000 m habe ich 1:40.40 min gebraucht.
2:34.12 min waren es auf den 1500 m.

Video: 12.01.2019 - 500 m MEV-Vereinsmeisterschaft München

https://youtu.be/70aIaFthbmM

Video: 12.01.2019 - 1000 m MEV-Vereinsmeisterschaft München

https://youtu.be/KoFZXlD9K0w

Video: 13.01.2019 - 1500 m MEV-Vereinsmeisterschaft München

https://youtu.be/xhrQjUd5834


NEWS vermisst? Bei mir geht nichts verloren, bei mir wird archiviert:

Update: 14.05.2019 18:30 Uhr - Changes: Neue NEWS!